Über mich

Wer ich bin und wie ich arbeite

Arabella Kreischer mit Hund

Ich bin Arabella Kreischer und staatlich anerkannte Sozialpädagogin B.A. Ich begleite Menschen in belastenden Lebenssituationen, Konflikten und persönlichen Klärungsprozessen klar, ruhig, ehrlich, strukturiert und wertschätzend.

Mir ist wichtig, dass Menschen offen sprechen können, ohne bewertet oder in eine bestimmte Richtung gedrängt zu werden. Ich sehe Beratung nicht als Raum, in dem ich fertige Lösungen vorgebe. Vielmehr verstehe ich mich als Wegbegleiterin: Ich höre zu, frage nach, unterstütze beim Sortieren und dabei, eigene Antworten und nächste Schritte wieder deutlicher wahrzunehmen.

Meine fachliche Haltung ist dialogisch, transparent und beziehungsorientiert. Ich arbeite auf Augenhöhe und lege Wert darauf, dass Menschen sich ernst genommen, verstanden und nicht verurteilt fühlen. Besonders wichtig sind mir Ehrlichkeit, Vertrauen, Freiwilligkeit und eine klare Kommunikation.

„Beratung bedeutet für mich: zuhören, sortieren, spiegeln, ehrlich sein und Menschen dabei begleiten, wieder mehr Klarheit und Vertrauen in die eigenen Entscheidungen zu finden.“

Mein fachlicher Weg

Mein beruflicher Weg begann mit der Ausbildung zur Kinderpflegerin. Anschließend arbeitete ich mehrere Jahre in unterschiedlichen Kindertageseinrichtungen und sammelte dort vielfältige Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Familien.

Während meiner Tätigkeit in der Kita begann ich ein berufsbegleitendes Studium im pädagogischen Bereich. Nach etwa einem Jahr wechselte ich in die Sozialpädagogische Familienhilfe und führte mein Studium parallel weiter.

Fast drei Jahre war ich in der Sozialpädagogischen Familienhilfe tätig. Dabei nahm insbesondere die psychosoziale Beratung von Eltern sowie Kindern und Jugendlichen einen wichtigen Stellenwert ein. Ich begleitete Familien in belastenden Lebenssituationen und arbeitete regelmäßig mit weiteren Fachkräften, unter anderem aus therapeutischen, medizinischen und sozialpädagogischen Bereichen, zusammen.

Mit dem Abschluss meines Studiums und der staatlichen Anerkennung als Sozialpädagogin B.A. habe ich meine fachliche Grundlage weiter vertieft. Seit 2026 führe ich meine eigene Praxis für psychosoziale Beratung und dialogische Netzwerkgespräche.

Warum ich diese Praxis gegründet habe

Während meiner fast dreijährigen Tätigkeit in der Sozialpädagogischen Familienhilfe habe ich viele Familien, Eltern sowie Kinder und Jugendliche begleitet, die psychosoziale Beratung oder therapeutische Unterstützung benötigt hätten.

Dabei habe ich immer wieder erlebt, dass passende Therapie- oder Beratungsplätze nicht oder erst nach langen Wartezeiten verfügbar waren. Gleichzeitig wurde für mich deutlich, dass nicht jede Belastung unmittelbar einen Therapieplatz erfordert. Häufig kann bereits ein frühzeitiges, niedrigschwelliges Beratungs- und Gesprächsangebot entlasten, Orientierung geben und dabei helfen, die Zeit bis zu einer weiterführenden Unterstützung sinnvoll zu überbrücken.

Genau hier setzt meine Praxis an. Ich möchte Menschen einen geschützten Raum bieten, in dem sie ihre Situation sortieren, Belastungen besprechen und gemeinsam neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten entwickeln können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich die Zeit. In meiner früheren Tätigkeit waren Gespräche und Begleitung immer an ein festgelegtes Stundenkontingent gebunden. In meiner Praxis möchte ich Unterstützung deshalb individueller gestalten und mich stärker daran orientieren, was die jeweilige Person oder Familie tatsächlich benötigt.

Meine Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Therapeut:innen, Ärzt:innen und weiteren Fachstellen fließen dabei ebenso in meine Arbeit ein. Mein Angebot versteht sich nicht als Ersatz für Psychotherapie, sondern als ergänzende psychosoziale Unterstützung, als frühes Beratungsangebot und – wenn nötig – auch als Brücke zu weiteren Hilfen.

Meine Haltung – Open Dialogue

Ein wichtiger Bestandteil meiner fachlichen Haltung ist der Ansatz des Open Dialogue. Dabei handelt es sich um einen dialogischen und systemischen Ansatz, bei dem nicht nur einzelne Probleme betrachtet werden, sondern auch Beziehungen, das soziale Umfeld und unterschiedliche Sichtweisen der beteiligten Personen einbezogen werden.

Für mich steht dabei im Mittelpunkt, Menschen nicht vorschnell zu bewerten oder Lösungen vorzugeben. Stattdessen geht es darum, gemeinsam zu verstehen, was gerade belastet, welche Perspektiven vorhanden sind und welche nächsten Schritte hilfreich sein können.

Gerade aus meiner Tätigkeit in der Sozialpädagogischen Familienhilfe habe ich erlebt, wie wertvoll es sein kann, Eltern, Kinder und Jugendliche sowie – wenn gewünscht – weitere wichtige Bezugspersonen oder Fachkräfte in Gespräche einzubeziehen.

Deshalb habe ich mich gezielt für eine Weiterbildung im Open Dialogue entschieden. Die dort vermittelte Haltung prägt heute meine Arbeit in der psychosozialen Beratung und insbesondere in dialogischen Netzwerkgesprächen.

Im Mittelpunkt stehen dabei Offenheit, Transparenz, Wertschätzung und die Überzeugung, dass Lösungen nicht für Menschen entwickelt werden, sondern gemeinsam mit ihnen.

Qualifikationen

  • Kinderpflegerin
  • Staatlich anerkannte Sozialpädagogin B.A.
  • Weiterbildung im systemischen und dialogischen Arbeiten nach dem Ansatz des Open Dialogue
  • Kinderschutzfachkraft / insoweit erfahrene Fachkraft nach § 8a SGB VIII
  • Fachkraft für Tiergestützte Intervention
  • Mehrjährige Berufserfahrung in Kindertageseinrichtungen
  • Fast dreijährige Tätigkeit in der Sozialpädagogischen Familienhilfe
  • Seit 2026 eigene Praxis für psychosoziale Beratung und dialogische Netzwerkgespräche

Fachliches Engagement & Mitgliedschaften

  • Mitglied der Psychiatriekommission des Regionalverbandes Saarbrücken
  • Dozentin an der Volkshochschule Völklingen mit einem geplanten Workshop zum Thema psychische Gesundheit im kommenden Semester